CBD bei psychiatrischen Störungen

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Cannabidiol (CBD) Einsatz bei psychiatrischen Störungen: Eine systematische Überprüfung

In der Studie1 von Stefania Bonaccorso, Angelo Ricciardi, Caroline Zangani, Stefania Chiappini, Fabrizio Schifano wurde 2019 herausgegeben.

Cannabidiol (CBD) und Δ9-Tetrahydrocannabinol (THC) sind die am stärksten vertretenen Phytocannabinoide in Cannabis sativa Pflanzen. CBD kann jedoch eine andere Aktivität aufweisen als das psychotomimetische THC. Am häufigsten wird berichtet, dass CBD bei einigen medizinischen Erkrankungen, einschließlich chronischer Schmerzen, eingesetzt wird. Umgekehrt besteht das Hauptziel dieser systematischen Überprüfung darin, die verfügbaren Erkenntnisse über die Wirksamkeit und Sicherheit von CBD als Behandlung psychiatrischer Erkrankungen allein und/oder in Kombination mit anderen Behandlungen zu bewerten und zusammenzufassen. Zu den förderfähigen Studien gehörten randomisierte kontrollierte Studien (RCT), in denen die Wirkung von CBD bei einer Reihe von psychopathologischen Bedingungen untersucht wurde, wie z.B. Substanzgebrauch, Psychose, Angst, Stimmungsstörungen und andere psychiatrische (z.B. kognitive Beeinträchtigungen; Schlaf; Persönlichkeit; Essen; Zwangszwang; posttraumatischer Stress/PTSD; dissoziative und somatische) Störungen. Für die Datenerhebung wurden die PRISMA-Richtlinien befolgt. Die anfängliche Suchstrategie identifizierte einige n = 1301 Papiere; n = 190 Studien wurden nach dem Screening der Zusammenfassung aufgenommen und n = 27 Artikel erfüllten die Einschlusskriterien. Es gibt derzeit nur wenige Hinweise auf die Sicherheit und Wirksamkeit von CBD bei der Behandlung psychiatrischer Erkrankungen. Die verfügbaren Studien berichteten jedoch über potenzielle therapeutische Effekte für bestimmte psychopathologische Bedingungen, wie z.B. Störungen des Substanzgebrauchs, chronische Psychose und Angstzustände. Weitere groß angelegte RCTs sind erforderlich, um die Wirksamkeit von CBD sowohl bei akuten als auch bei chronischen Erkrankungen, speziellen Kategorien sowie zum Ausschluss einer möglichen Missbrauchshaftung besser zu bewerten.

  1. Stefania Bonaccorso, Angelo Ricciardi, Caroline Zangani, Stefania Chiappini, Fabrizio Schifano []

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