Die Wirksamkeit unterschiedlicher Darreichungsformen von Cannabidiol (CBD) bei Hunden

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Nicht zuletzt Hundebesitzer nutzen die positiven Wirkungen von Cannabidiol (CBD), um bestimmte Beschwerden bei ihren Tieren auf sanfte und nebenwirkungsfreie Art zu behandeln. Entsprechend wächst das Angebot an CBD-Produkten auf dem Markt. Sind die positiven Wirkungen von CBD in einigen Bereichen bereits erforscht, so fehlt es in anderen noch an Untersuchungen, die die Beobachtungen verifizieren.

Die Qual der Wahl

Inzwischen haben Anwender nicht mehr nur die Wahl zwischen unterschiedlichen CBD-Konzentrationen im jeweiligen Produkt, sondern auch die Möglichkeit, auf verschiedene Darreichungsformen (Öl, Kapseln, Cremes etc.) zurückzugreifen. Es ist anzunehmen, dass die Freisetzung und somit die Wirkung des CBD sich je nach Darreichungsform unterscheidet. In einer 2018 in Kanada veröffentlichten Studie sind die Forscher dieser Frage auf den Grund gegangen.

Studienaufbau

Die Autor*innen Bartner et al. haben in ihrer Studie die Wirksamkeit von Cannabidiol (CBD) in verschiedenen Darreichungsformen untersucht. Zu diesem Zweck wurde 30 gesunden Hunden über einen Zeitraum von sechs Wochen jeweils alle zwölf Stunden CBD in einer 75-mg- oder 150-mg-Dosis verabreicht, und zwar als Ölkapseln, in Öl gelöst (jeweils oral) sowie als über die Haut aufgenommene Creme. Gemessen wurde die CBD-Plasmakonzentration über die ersten zwölf Stunden sowie nach zwei, vier und sechs Wochen.

CBD-Öl als effektivste Darreichungsform

Nach der Gabe von oral verabreichtem, in Öl gelöstem CBD war die größte systemische Exposition zu beobachten. Nach einer 75-mg-Dosis betrug die Halbwertzeit 199,7 ± 55,9 min; nach einer 150-mg-Dosis waren es 127,5 ± 32,2 min. Die Freisetzung des CBD stieg proportional zur Dosis an. Als Ergebnis der Studie stellte sich heraus, dass das oral verabreichte, in Öl gelöste CBD das günstigste pharmakokinetische Profil aufweist.

Veröffentlicht wurde die Studie im Canadian Journal of Veterinary Research (Volume 82, Number 3, July 2018, pp. 178-183(6)), herausgegeben von der Canadian Veterinary Medical Association.

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