Multiple Sklerose

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Pharmakologische Behandlung der multiplen Sklerose

Die Studie1von Roland Seifert, Judith Günther und Peter Berlit wurde am 24. September 2019 im “Arzneiverordnugs-Report 2019” veröffentlicht.

Zur Behandlung der multiplen Sklerose werden krankheitsmodifizierende Immuntherapeutika und symptomatisch wirkende Arzneistoffe eingesetzt. Allein in den vergangenen fünf Jahren wurden sieben neue Arzneistoffe für diese Indikation zugelassen. Das hatte auch deutliche Auswirkungen auf das Verordnungsspektrum. So blieben Beta-Interferone für die Behandlung der schubförmig-remittierenden multiplen Sklerose zwar die meist verordneten Immuntherapeutika. Allerdings hat der Zuwachs an oral verfügbaren Therapieoptionen die Verordnungszahlen dieser Wirkstoffgruppe in den letzten 5 Jahren fast um ein Drittel schrumpfen lassen. Nach den Beta-Interferonen folgt als meist verordneter Arzneistoff das oral einsetzbare Dimethylfumarat, gefolgt von dem subkutan zu applizierenden Immuntherapeutikum Glatirameracetat. Den stärksten Verordnungsschub mit fast 15 % im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet Teriflunomid, was möglicherweise mit den vergleichsweise günstigen…

  1. Seifert, Roland, Judith Günther, and Peter Berlit. “Pharmakologische Behandlung der multiplen Sklerose.” Arzneiverordnungs-Report 2019. Springer, Berlin, Heidelberg, 2019. 799-816. []

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