Neuroprotektion von CBD und Hypothermie bei Neugeborenen mit HIE

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HIE ist die Abkürzung für hypoxisch-ischämische Enzephalopathie. Die Krankheit beschreibt eine Gehirnschädigung und verminderte Durchblutung von Nervengewebe aufgrund von Sauerstoffmangel. Oft tritt das aufgrund von Komplikationen bei der Geburt auf. In der hier beschriebenen Studie wollten die Forscher herausfinden, ob CBD bei HIE hilft. Das Problem liegt darin, dass neugeborene Babys, die unter HIE leiden, nicht immer mit Hypothermie behandelt werden können, was bisher aber der Goldstandard in der Medizin darstellt. Da man von der neuroprotektiven Wirkung von CBD weiß, lag die Vermutung nahe, dass es auch Babys mit einer hypoxisch-ischämischen Enzephalopathie verabreicht werden könnte. Wie sah die Studie aus und zu welchem Schluss kamen die Mediziner? 

Das war die Studie
Die Autoren der Studie waren: Lorena Barata, Carlos Vargas, María Ceprián, Ana Guriérrez-Rodríguez, Martínez-Orgado, Luis Arruza, Maria-José Rodríguez, Esther Aleo, Eva Vierge und Enrique Criado (alle vom Krankenhaus bzw. Forschungsinstitut San Carlos in Madrid) sowie Elena SoEnzephalopathieischen Forschungsinstitut Puerta de Hierra Majadahonda). Außerdem arbeitete William Hind von GW Research Ltd in Cambridge an der Studie mit. Die Ergebnisse der Studie sind seit dem 20. November 2018 online abrufbar. Die „Probanden“ waren Ferkelbabys, die unter induziertem Sauerstoffmangel litten. Eine zweite Gruppe von neugeborenen Ferkeln diente als Kontrollgruppe. 

Neuroprotektive Wirkung attestiert
Die tierischen Probanden haben die Behandlung mit Cannabidiol gut vertragen. CBD hatte im Versuch tatsächlich eine neuroprotektive Wirkung, wie die Forscher herausfanden. Mit „neuroprotektiver Wirkung“ ist gemeint, dass CBD in der Lage ist, Gehirnzellen von Neugeborenen vor Schaden durch den bei der Geburt aufgetretenen Sauerstoffmangel zu schützen. Besonders wirksam war CBD in Kombination mit Hypothermie.

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